Japan besteht aus einer
Kette bergiger Inseln, die an der Küste Chinas liegen und
im Falle der nördlichsten Insel Hokkaido an die Russische
Föderation angrenzen.
Empfohlene Reisezeit:
April bis November.
Japan Reisen
Die anderen größeren Inseln von Japan südlich
und westlich von Hokkaido sind der Reihe nach Honshu, Shikoku und
Kyusho. Die Nansei - Inseln sind eine kleine Inselkette, die weiter
südwestlich liegt.
Highligts von Japan Tokyo, Kamakura, Hakone - Nationalpark,
Izu - Halbinsel, Hamamatsu, Toyohashi - Ise - Schrein, Mikimoto
Perleninsel, Nara, Kyoto, Osaka, Hiroshima, Nagasaki.
Klima in Japan mit Ausnahme von Hokkaido und dem
subtropischen Okinawa herrscht gemäßigtes Klima.
Winter in Japan sind kühl und sonnig, sehr kalt kann es auf
Hokkaido werden, wo bis zu vier Monaten Schnee liegen kann. Der
Sommer (Juni - September) ist je nach Region in Japan warm bis sehr
heiß. Mild im Frühling und Herbst. Regenfälle ganzjährig, die
meisten Niederschläge fallen von Juni bis Anfang Juli.
Hokkaido ist trockener als Tokyo. Taifune in Japan drohen
im September oder Oktober, dauern aber selten länger als einen
Tag. Die Höflichkeitsregeln in Japan, die von der Mehrheit der
Japaner beachtet werden, weichen zwar in vieler Hinsicht von den
europäischen ab, Japaner sind sich jedoch des Unterschiedes bewusst
und akzeptieren, dass Ausländer nicht alle Sitten und Gebräuche
kennen.
Höfliches und korrektes Benehmen wird in Japan erwartet. Es ist
unhöflich in Japan, "nein" zu sagen. In der
Hauptstadt von Japan Tokio gibt es viel zu sehen, den
Kaiserpalast, der in einem Park liegt, den Stadtteil Asakusa mit
einem der ältesten Tempel des Landes (Asakusa Kannon) und nicht
zuletzt zahlreiche Tempel, Schreine und herrliche
Landschaftsgärten. In Shibuya, im Westen der Stadt, liegt der
Nationalpark mit dem Meiji - Schrein, der dem Kaiser Meiji gewidmet
ist.
Kyoto wurde 794 n. Chr. im klassischen chinesischen Stil
errichtet und war jahrhundertelang das religiöse, politische und
kulturelle Zentrum von Japan. Die alte Kaiserstadt von Japan
erkundet man am besten zu Fuß. Hiroshima, im
Westen der Insel Honshu gelegen, war das Ziel des ersten
Atombombenabwurfes der USA in Japan am Ende des Zweiten
Weltkrieges.
An diese Tragödie erinnert der Peace Memorial Park und der Atomic
Bomb Dome, von der UNESCO 1996 zum Weltkulturerbe erklärt.
Auf der südlichen Insel Kyushu liegt Nagasaki, das zweite
Ziel der Atomangriffe auf Japan.
Die Stadt besitzt ebenfalls einen Friedenspark und ein Atombomben -
Museum. Glover Mansion (Schauplatz von Madame Butterfly und das
älteste Holzhaus von Japan), der Chinesische Tempel und der Suwa -
Schrein sind besuchenswert.
Zu Japan gehört der größte
Teil der Inselkette, die der asiatischen Ostküste vorgelagert ist.
Die Hauptinseln von Japan (Nord nach Süd) sind Hokkaido, Honshu,
Shikoku und Kyushu. Japan ist sehr gebirgig, etwa drei Viertel des
Landes bestehen aus Hügel- und Bergland.
Mehrere Bergketten verlaufen in Japan von Hokkaido im Norden nach
Kyushu im Süden. Die Japanischen Alpen verlaufen in nord -
südlicher Richtung durch die Mitte der Insel Honshu. Der höchste
Berg von Japan ist mit 3776 m der Vulkan Fuji-san (Fudschijama). Er
ist einer von über 200 Vulkanen, von denen 36 in den letzten
hundert Jahren von Japan noch aktiv waren.
Die Tiefebenen liegen hauptsächlich in Küstennähe. Sie sind zumeist
nur klein, die größte ist die Kanto - Ebene in der Bucht von Tokio.
Die Küste von Japan ist im Verhältnis zur Landmasse sehr lang und
die Küstenlandschaft ausgesprochen vielfältig. An den Ausläufern
der Bergketten von Japan liegen tiefe Buchten mit natürlichen
Häfen.