Kambodscha Reisen - das Großreich der Khmer und Angkor
Wat - Erlebe
Kambodscha
Kambodscha das
Großreich der Khmer mit der Hauptstadt Angkor erstreckte
sich bis ins 15. Jahrhundert weit nach Südlaos und hielt
zeitweise das Cham Reich in Zentralvietnam
besetzt.
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Empfohlene Reisezeit:
November bis Juli.
Kambodscha Reisen
Der Khmer Prinz Jayavarman II erklärte im Jahre 802 die
Unabhängigkeit der von Khmer besiedelten Gebiete.Er verlegte seine
Hauptstadt nördlich des Tonle Sap Sees, nach Angkor. Etwa
300 Jahre später wird in Kambodscha mit dem Bau der Tempelstätten
begonnen. Der Buddhismus in Kambodscha löst den Hinduismus als
Staatsreligion ab.
Im Jahr 1200 wird mit dem Bau des Angkor Thom begonnen. Das
Großreich der Khmer mit der Hauptstadt Angkor erstreckte sich bis
ins 15. Jahrhundert weit nach Südlaos und hielt zeitweise das Cham
- Reich in Zentralvietnam besetzt, beherrschte das Mekong Delta und
Teile der malaiischen Halbinsel.
Dieser immense Aufwand jedoch brachte das Reich in wirtschaftliche
Schwierigkeiten und gleichzeitig begehrten die unterworfenen
Völker immer erfolgreicher gegen die Zentralregierung
auf. 1884 verlor Kambodscha seine Unabhängigkeit an
Frankreich, und der König musste einem Friedensvertrag zustimmen,
der sein Wirken auf eine repräsentative Tätigkeit
beschränkte.
Die Tragik der Länder Indochinas besteht
darin, dass Frankreich, nachdem Japan im zweiten Weltkrieg die
Region besetzt hatte und die ehemalige Kolonien wieder in seine
Gewalt brachte, statt sie in die Freiheit zu entlassen. Als der
König, Prinz Sihanouk von Kambodscha, 1970 im Ausland weilte,
putschte sein Stellvertreter Lon Nol gegen ihn, dessen Regime 1975
durch die Roten Khmer unter Pol Pot abgelöst wurde.
Unter seiner Schreckensherrschaft verloren etwa 2 Mio. Menschen in
Kambodscha ihr Leben. Pol Pots Regime provozierte auch immer wieder
den Nachbarn Vietnam, was schließlich 1979 zur Besetzung von
Kambodscha durch die Vietnamesen führte. Siam Rep der Tempel von
Angkor Wat in Kambodscha ist einer der größten religiösen Komplexe
der Welt.
Er bedeckt ungefähr 2,5 km². Der Tempel wurde von 1113 - 1150 unter
König Suryavarnam II. errichtet und war als dessen Grabstätte
gedacht. Angkor Wat ist dem Gott Vishnu geweiht und stellt die
hinduistische Kosmologie dar. Der große Tempel, von einem Graben
umgeben, symbolisiert die Ozeane.
Man gelangt zu ihm über einen 300 m langen Damm. Ein prächtiges Tor
in der Außenmauer erlaubt den Zugang zu fünf konzentrischen und
rechtwinkligen Höfen mit Türmen in Form von Lotosblüten. Der größte
ist mehr als 60 m hoch. Die fünf zentralen Türme stellen die Spitze
des Berges Meru, den Mittelpunkt des Universums. Die Höfe sind
untereinander durch Säulengänge mit wunderschönen Skulpturen und
Flachreliefs verbunden. Es sind darauf Szenen aus heiligen Hindu
Legenden dargestellt.
Die Blütezeit der Stadt Angkor mit ihren zahlreich angelegten
Wasserreservoirs und künstlich bewässerten Reisfeldern endete im
14. Jahrhundert, als Angkor von Thai - Kriegern gebrandschatzt
wurde. Die Stadt geriet darauf in Vergessenheit und wurde vom
Dschungel überwuchert.
Erst 1860 wurden die Mauern und Türme des Tempels in der Wildnis
von Kambodscha vom französischen Forscher Henri Mouhot
wiederentdeckt. Er beschrieb sie als gewaltiger als alles, was er
an den antiken Stätten Griechenlands und Roms gesehen
hatte.
Phnom Penh die Hauptstadt von Kambodscha liegt am Zusammenfluss von
Mekong, Bassac und Tonle Sap. Sie wurde nach dem Untergang von
Angkor Mitte des 15. Jahrhunderts Hauptstadt der Khmer. Sehenswert
in Phnom Phen sind vor allem der Königspalast, die Silber - Pagode
und das Nationalmuseum, das unschätzbare Meisterwerke der
Khmerkunst beherbergt.
Nicht zu vergessen das Kloster Wat Phnom („Phnom“ = Hügel) aus dem
14. Jhdt., das der Stadt den Namen gab. Die provinziell anmutende,
tropische Millionenstadt umgibt eine nostalgische Atmosphäre, die
aus der Kombination der traditionellen Architektur mit den
französischen Kolonialbauten herrührt.